Schon gewusst? Der Berliner Senat will Baustellen im öffentlichen Straßenland künftig deutlich strenger kontrollieren

Hintergrund ist nicht nur der Ärger über sogenannte „Schlafbaustellen", sondern auch ein handfestes Verwaltungsproblem: Baustelleneinrichtungen auf öffentlichem Straßenland brauchen eine Sondernutzungserlaubnis und — sobald der Verkehr betroffen ist - zusätzlich eine verkehrsrechtliche Anordnung.

Genau deren Einhaltung soll nun eine neue gemeinsame Kontrollgruppe von Senatsverwaltung, Polizei und zunächst drei Bezirken überprüfen.

Belastbare Zahlen dazu, wie viele Baustellen tatsächlich ohne Genehmigung betrieben werden, liegen öffentlich bisher jedoch nicht vor. Klar ist aber: Berlin baut ein neues Kontrollsystem auf - mit Vor-Ort-Kontrollen, digitalem Soll-Ist-Abgleich und besserer Baustellenkommunikation.